Förderung - Wie finanziere ich ein Auslandspraktikum?

Ganz klar: Ein Auslandspraktikum ist mit Kosten verbunden. Reise, Wohnung, Freizeitprogramm vor Ort und vielleicht noch ein paar warme Schuhe für den finnischen Winter, das gibt es nicht umsonst. Lass dich von diesen Kosten aber nicht abschrecken. Denn dafür gibt es Erasmus+.

Das Erasmus+-Stipendium setzt sich aus verschiedenen Zuschüssen zusammen:

  • Reisekosten,
  • Aufenthaltskosten pro Tag,
  • Organisationskosten (für deine Schule, deine Kammer oder deinen Betrieb),
  • evtl. Sprachkurs,
  • evtl. Sonderkosten (z.B. Visum oder zusätzliche Kosten für Teilnehmende mit Behinderungen).

Für diese Kosten gibt es pauschale Beträge, je nachdem, in welchem Land du dein Praktikum machen willst.

Wichtig: Das Geld wird dir nicht direkt ausgezahlt. Die Erasmus+-Förderung erhält die Einrichtung, die den Förderantrag stellt, also deine Berufsschule, Kammer oder dein Betrieb. Wie diese mit dem Geld verfahren, ist unterschiedlich. Einige Einrichtungen zahlen das Geld an die Praktikantinnen und Praktikanten aus, die ihre Reise und Wohnung dann selbst organisieren. Andere organisieren das Praktikum für ihre Azubis, Schülerinnen oder Schüler und buchen für sie den Flug und eine Unterkunft. 

Ausbildungsvergütung

Das Auslandspraktikum ist Teil deiner Ausbildung. Das ist im Berufsbildungsgesetz festgelegt. Du erhältst also weiterhin deinen Lohn, während du im Ausland bist.