Lukas - Nach der Ausbildung erneut ins Ausland - das geht mit Erasmus+!

Ein Bericht von Lukas Scheler

Im Frühjahr 2018 absolvierte ich mein zweites Auslandspraktikum. Nachdem ich im Jahr 2016 bereits während meiner Ausbildung zum Holzmechaniker ein dreiwöchiges Praktikum in Belgien gemacht hatte, zog es mich diesmal nach Norwegen. Dort arbeitete ich in der Stadt Bergen als Schreiner bei der Firma ggmöbel, die sich auf das Anfertigen von hochwertigen Möbeln spezialisiert hat.

„Die Zeit in Norwegen hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auf der Arbeit viele neue Methoden und Arbeitsweisen kennengelernt. Ich durfte absolut selbständig arbeiten und meine eigenen Projekte vom Anfang bis zum Ende betreuen. Das Auslandspraktikum hat mich spürbar weitergebracht, und ich möchte diese Zeit nicht mehr missen.“

Mein Praktikumsbetrieb.

Gelebt habe ich in dieser Zeit in einem Studentenwohnheim direkt in Bergen. So hatte ich viel Kontakt mit Einheimischen, aber auch internationalen Studenten. Dadurch haben sich meine Sprachkenntnisse spürbar verbessert. Wir haben viel gemeinsam unternommen, zum Beispiel zusammen gekocht.

Auch mein Privatleben kam nicht zu kurz. Am Wochenende waren wir viel in den Bergen zum Ski fahren und zum Wandern unterwegs.

Norwegen ist wirklich ein sehr schönes, sehenswertes Land!

„Des Öfteren haben wir uns auch mal ein Boot ausgeliehen und sind mit diesem durch die Fjorde von Norwegen gefahren."

Der Sonnenuntergang über Bergen

Essen vom Lagerfeuer

Konzert in der naheliegenden Uni

„Mein Auslandspraktikum wurde durch Erasmus+ gefördert. Das geht bis zu einem Jahr nach Abschluss der Ausbildung – sogar, wenn man während der Ausbildung schon mal gefördert wurde. Ich wurde für diese Zeit von meiner Firma Habermaass GmbH in Deutschland freigestellt und erhielt zusätzlich eine finanzielle Unterstützung. So kam ich gut über die Runden und konnte auch ohne Probleme meine laufenden Kosten in Deutschland weiter bezahlen.“

Unterwegs in Norwegen

Alle Bilder © Lukas Scheler